Sommerfest 2014


Nachdem das letztjährige Sommerfest einen Tiefpunkt der Vereinsgeschichte dargestellt hatte (es waren lediglich etwa 50 Personen erschienen), so wurden in diesem Jahr bereits im Vorfeld einige Weichen gestellt, die unser Fest wieder attraktiver machen sollten. Für die Musik wurden 2 junge DJs organisiert, die unter anderem auch Tanzmusik spielen sollten, da einige MItglieder wen Wunsch geäußert hatte, Tanzen zu wollen. Neben dem obligatorischen Kartoffelsalat sollte, den es imme zur Sau gibt, sollte das Angebot durch weitere Salate aus eigener Herstellung erweitert werden. Doch vor dem Ganzen stand erst mal das Grillen der Sau, und das bei brütender Hitze von etwa 35 Grad. Das Grillteam, bestehend aus Hannes, Ralf und Bernhard unter fachkundiger Anleitung von Karl-Heinz, begann bereits um 13 Uhr mit den Vorarbeiten wie Feuer anmachen und Sau aufspießen. Leider waren die Schweinehälften zu lang und bereiteten desshalb einige Schwierigkeiten während des Grillens, sodass der Grillvorgang einige Male unterbrochen werden musste und das Fleisch wieder gut befestigt werden musste. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz war es kurz vor 19 Uhr soweit: Die Sau rief nach dem Messer und wollte portionsgerecht zerteilt werden. Zuvor hatten fleißige Hände die Tische liebevoll und farblich ansprechend mit Tischdecken und Tischschmuck versehen. Lichterketten hingen in den Bäumen und die Gäste, es waren bestimmt 20 mehr als letztes Jahr, harrten hungrig, aber erwartungsfroh aus, bis die ersten Portionen Sau verteilt wurden. Im Nu war das erste Schwein auf den Tellern der Gäste gelandet und verzehrt und es musste das zweite Schwein angeschnitten werden. Als die Mehrzahl der Esser ihren Hunger gestillt hatte, begrüßte unser Vorsitzender Jörg Fischer die Gäste und bedankte sich bei allen Helfern, die ihren Teil zum Gelingen des Sommerfesten beigetragen hatten und noch beitragen sollten. Wer von der Sau noch nicht satt war, dem stand noch ein Käsebuffet zu Verfügung oder Rote Grütze für diejenigen, die Süßsaures bevorzugen. Die beiden DJs konnten einem ein wenig Leid tun, sie mühten sich redlich, doch in Anbetracht der auch nach Sonnenuntergang noch tropischen Temperaturen hatte verständlicherweise kaum einer Lust zu Tanzen. Wir hatten uns in diesem Jahr gegen Fassbier entschieden und mussten feststellen, dass unsere Kühlschrankkapazität für einen größeren Besuch nicht ausreichend ist. Bleibt abschließend zu sagen, dass es ein schönes und gelungenes Sommerfest war. Allerdings waren mehr Gäste und Freunde als Mitglieder da. Woran das wohl liegt?