Oberrheinische Frühregatta Mannheim 2016


Am 23. und 24. April 2015 fand die 35. Oberrheinische Frühregatta statt, wie jedes Jahr bewirtschaftet von der Mannheimer RG Rheinau.

Kommt man in das Zelt der MRGR, so sieht man viele fleißige Helfer bei der Arbeit: Zunächst wird der Stand so eingerichtet, dass alle Wünsche erfüllt werden können. Am Wichtigsten sind dabei am ersten Morgen funktionierende Kaffeemaschinen, belegte Brötchen und die Bereitstellung des traditionellen Regattafrühstücks, das an die teilnehmenden Vereine nach Voranmeldung ausgegeben wird.

Sobald das Regattafrühstück beendet ist, werden drei Grills hergerichtet: Einer für Steaks, der nächste für Bratwürste und der letzte für die Maultaschenpfanne, die sich großer Beliebtheit erfreut. Jetzt wird gegrillt und gebrutzelt, und das Essen an die hungrigen Sportler und Zuschauer ausgegeben. Während der Regattapause herrscht Hochbetrieb, denn es muss alles gleichzeitig verfügbar sein. Manche wollen lieber Kaffee und Kuchen, also muss ständig Kaffee gekocht und Tassen gespült werden. Die Kuchentheke muss immer gut gefüllt sein und sauber aussehen, Nachschub für die Grills und den Getränkestand muss her, ebenso Servietten, Ketchup und Senf usw. Nach einigen Stunden ist Schichtwechsel, das funktioniert reibungslos. Eine kurze Einweisung für diejenigen, die das erste Mal dabei sind, und weiter geht’s. So läuft es am Samstag von 6 - 20 Uhr, am Sonntag von 6 - 17 Uhr.

Oft ist unser Zelt gut gefüllt, denn die Temperaturen fielen von 17° am Freitag auf 5° am Samstag; hinzu kamen ein ständiger Nieselregen und böiger Wind. Deshalb beschlossen wir spontan, Glühwein anzubieten, der auch von den frierenden Zuschauern dankbar angenommen wurde. Am Sonntag kam stellenweise die Sonne heraus, der Wind blieb schwach, aber die Temperaturen verharrten deutlich unter 10°. Für die jungen Sportler waren das grenzwertige Verhältnisse, auf den Absatz von Kaffee und Glühwein wirkte sich das aber positiv aus.

Mit den Vorbereitungen hatten wir bereits einige Tage vorher begonnen: Bestandsaufnahme dessen, was an Verbrauchsmaterial (Pappteller, Messer, Gabeln etc.) noch vorhanden ist, Bestellliste schreiben, sobald alle Anmeldungen fürs Regattafrühstück vorliegen, Ware bestellen, Einkaufen gehen, Material für den Transport vom Bootshaus zum Mühlauhafen bereit stellen und verladen, Biertischgarnituren und das Zelt verladen, den Platz im Mühlauhafen, auf dem das Zelt steht, von Unkraut befreien.

Freitags dann der Transport in den Mühlauhafen mit Zeltaufbau und Anschluss von Wasser und Strom, Material entweder in den Kühlwagen oder den LKW umladen. Nach der Regatta das Ganze in umgekehrter Reihenfolge: Zelt abbauen, verladen, Material einpacken und aufladen, ebenso die Biertischgarnituren, Transport zum Bootshaus, abladen, wegräumen, Feierabend. Endlich geschafft. Wer jetzt noch da ist, hat sich ein Bier mehr als verdient.

Die Bewirtung der Regatta kann nur funktionieren, wenn zu jeder Zeit genügend Helfer da sind und keiner überfordert ist. Dieses Mal hatten wir Glück, dass sich quasi im Schlussspurt noch einige Helfer fanden, die die schwach besetzen Schichten verstärkten. Danach hatte es nämlich am Freitag Nachmittag überhaupt noch nicht ausgesehen. Positiv muss hier das Engagement einiger Eltern erwähnt werden, die mit Umsicht und Engagement zum Gelingen beitrugen. Den Aussagen einiger Helfer zufolge hat es Spaß gemacht, weil einfach genügend Leute da waren und alles gut geklappt hat. So sollte es immer sein!